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Der Heimatdienst Sonthofen informiert:

Ortsbildpflege, Stadtenwicklung

Dem Heimatdienst geht es auch um die Erhaltung der baulichen Erscheinungsformen, die die jahrhundertealte Baukultur des einstigen Marktes Sonthofen widerspiegeln. Deshalb wird in etwa 3-jährigem Turnus an Grundstückeigentümer, die alte, ortsbildprägende Gebäude in vorbildlicher Weise sarniert haben, der Heimatdienst-Preis verliehen. Im Jahr 1999 wurde das alte Lehrerwohnhaus in Altstädten, das Leprosenhaus an der Grüntenstraße und das Anwesen “Uhren Weber” im Zentrum prämiert.

Erfolgreich hat sich der Verein darum bemüht, den Erlass einer sog. Erhaltungssatzung für den Bereich der Moltke- und Bismarkstraße durchzuführen , um damit einer unerwünschten baulichen Entwicklung in diesem Gebiet (Abruch von älteren, aber positiv in das Ortsbild wirkenden Gebäuden mit anschließendem Bau von Wohnanlagen zu begegnen.

Bei den Bemühungen um die Ortsbildpflege und Stadtenwicklung ist es dem Heimatdienst nicht daran gelegen, grundsätzlich eine städtebauliche Fortentwicklung zu verhindern. In Sonthofen sind jedoch in den zurückliegenden 40 Jahren erheblich mehr alte Gebäude der Abbruchbirne zum Opfer gefallen, als zuvor während des 2. Weltkrieges durch den Bombenabwurf. Es gilt deshalb mit der keineswegs mehr allzu üppig vorhandenen alten Bausubstanz behutsam umzugehen. Bei Neubauten sollte man um architektonische Qualität mit Allgäuer Formensprache bemüht sein, um nicht in einen baulich, europäischen Einheitsbrei abzurutschen.

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